Nur Bares ist Wahres?
Als Faustregel gilt: Je weniger Bargeld man bei sich trägt, desto besser. Deshalb sollte nicht mehr als ein Drittel des Reisebudgets in bar mitgenommen werden. Schließlich ist Bargeld im Fall eines Diebstahls endgültig verloren. Dennoch ist es häufig sinnvoll, zumindest für den Ankunftstag am Reiseort eine kleinere Summe in der Landeswährung bei sich zu haben oder direkt am Flughafen zu tauschen, um die Fahrt ins Hotel und vielleicht ein erstes Abendessen bezahlen zu können.
Kosten
Der Preis für den Kauf ausländischer Banknoten (Sorten) variiert je nach Kreditinstitut oder Wechselstube. Es wird ein niedrigerer An- und höherer Verkaufskurs für die jeweilige Währung angegeben. Das Entgelt für den Umtausch von Euro in eine ausländische Währung ist in der Regel in den Verkaufskurs eingerechnet.
Tipp
Das Abheben am Geldautomaten kann vor Ort günstiger sein als der Bargeldumtausch. Für Reisende mit Bankkunden- oder Kreditkarte, die in touristisch erschlossene Gebiete mit einer guten Infrastruktur fahren, empfiehlt es sich, nur einen kleinen Vorrat an Fremdwährung mitzunehmen und sich später am Geldautomaten mit der Landeswährung zu versorgen. Zur Sicherheit sollte man sich aber vorher über das Angebot informieren, insbesondere, wenn es sich um ein exotisches Reiseziel handelt. Bei den Kartenanbietern können die Standorte von Automaten abgefragt werden:
