Bank-News
Weltspartag 28. Oktober 2011: Zehn Tipps zur Geldanlage
18. Oktober 2011 - Etwa 4,8 Billionen Euro beträgt das Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland. Das ist mehr als doppelt so viel wie noch vor 20 Jahren. Doch Finanz- und Schuldenkrise verunsichern derzeit viele Bürger. Damit das Geld gut und sicher angelegt ist, sollten Sparer und Anleger zehn Grundregeln beachten:
- Ersparnisse und Vermögen grundsätzlich breit streuen. Niemals einseitig alles auf eine Karte setzen, auch wenn es noch so attraktiv erscheinen mag.
- Der „Notgroschen“ sollte schnell verfügbar angelegt werden, beispielsweise auf ein Tagesgeldkonto. Was darüber hinaus geht, kann – je nach persönlichen Anlagezielen – längerfristig angelegt werden.
- Grundsätzlich gilt: Hoher Zins, hohes Risiko. Hohe Zinsangebote deshalb sorgfältig auf Risiken prüfen und Vorsicht walten lassen.
- Bei Anlagen in fremden Währungen das Wechselkursrisiko nicht unterschätzen.
- Fondssparpläne bieten langfristig gute Chancen für einen Vermögensaufbau. Man sollte sie nicht vorschnell in Krisenzeiten abbrechen.
- Bei Wertpapieren immer auf die Bonität des Emittenten (Schuldners) achten. Das gilt nicht nur für Unternehmen, die Wertpapiere emittieren, sondern auch für Staaten, wie die jüngste Entwicklung deutlich zeigt.
- Aktien bieten oft attraktive Dividendenrenditen. Doch Aktien sollte man nur mit dem Geld kaufen, das langfristig angelegt und entbehrt werden kann. Nur dann lassen sich schlechte Börsenphasen aussitzen.
- Gold ist keine zinsbringende Anlage. Profitieren lässt sich nur von einem steigenden Goldpreis. Die Entwicklung des Goldpreises ist „ein Spiegel der Angst“. Oft als Beimischung mit etwa fünf bis zehn Prozent des Vermögens empfohlen.
- Kapitalanlagen nicht ausschließlich unter steuerlichen Gesichtspunkten auswählen.
- Von undurchsichtigen Finanzprodukten die Finger lassen. Wer Geld anlegt, sollte die Produkte, für die er sich entscheidet, auch verstehen.
