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Mehr Gold fürs Geld bei großen Münzen und Barren

15. Juni 2011 - Anleger fragen verstärkt nach Gold, wie der Bundesverband deutscher Banken bei seinen Telefonaktionen mit Tageszeitungen feststellt. Verunsicherungen durch die Staatsschulden- und Eurokrise sowie weit verbreitete Angst vor Inflation haben zu einem Höhenflug des Goldpreises geführt. In Euro gerechnet hat sich der Wert des Goldes seit 2005 verdreifacht. Aktuell wird die Unze Gold mit gut 1.500 US-Dollar gehandelt (Stand Mitte Juni 2011).

Anlagegold kann in Deutschland mehrwertsteuerfrei erworben werden. Hierzu gehören die handelsüblichen Goldbarren sowie Goldmünzen, die nach 1800 geprägt wurden, gesetzliche Zahlungsmittel sind oder waren und deren Marktpreis sich im Wesentlichen nach ihrem Goldgehalt bestimmt. Das Bundesfinanzministerium verzeichnet in einer Liste, die auch über das Internet aufgerufen werden kann, gängige Goldmünzen, die zum Anlagegold zählen.

Wichtig zu wissen: Wer möglichst viel Gold für sein Geld erhalten möchte, sollte keine kleinen Stückelungen kaufen. Denn für kleine Barren und kleine Münzen sind die Herstellungskosten und damit die Preise höher. Handelsübliche Goldmünzen wie beispielsweise amerikanischer Eagle, kanadischer Maple Leaf, englische Britannia kosten bei einem Goldgehalt von einer Unze (31,1 g) derzeit etwa 1.100 Euro (Stand 14. Juni 2011). Für die kleine Britannia zu einer Zehntel Unze Gold (3,11 g) müssen dagegen etwa 123 Euro bezahlt werden. Zehn dieser kleinen Goldmünzen sind mit einem Preis von insgesamt 1.230 Euro also etwa 130 Euro oder rund zwölf Prozent teurer als die entsprechende Goldmünze zu einer Unze, obwohl die Goldmenge genau gleich ist.

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