Schönhauser Gespräche: Begrüßung und Einführung
11. November 2010 - Es gilt das gesprochene Wort
| Andreas Schmitz Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken, Berlin, und Sprecher des Vorstandes der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Düsseldorf |
Meine Damen und Herren,
zum Konferenztag der 18. Schönhauser Gespräche begrüße ich Sie recht herzlich. Dies tue ich an einem besonderen, einem historischen Ort: Hier residierten einst die Hohenzollern, später der Staatsrat der DDR. Kurz nach dem Regierungsumzug wählte Bundeskanzler Schröder dann dieses Haus als vorläufigen Amtssitz, und heute schließlich beherbergt es die European School of Management and Technology – kurz ESMT.
Das Gebäude weist eine interessante Parallele zu jenem Ort auf, wo vor 17 Jahren die Schönhauser Gespräche ihren Ausgang nahmen. Draußen, im Schloss Niederschönhausen – der Name unseres Forums erinnert ja noch an diese Anfänge –, war einst ebenfalls der Staatsrat der DDR untergebracht – wenn auch nur für eine kurze Zeit. Zur Wendezeit hielt dort dann aber der Runde Tisch Einzug, und mit ihm kam der Geist der Freiheit und der Meinungsvielfalt. Einem solchen Geist – das ist nun die aktuellere Parallele – ist natürlich auch eine wissenschaftliche Einrichtung wie die ESMT verpflichtet. Und so schien uns dies für die Schönhauser Gespräche der richtige Ort für Nachdenken und Diskussion über die Zukunft unserer Gesellschaft zu sein.
