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Die Solidarität der Generationen ist ohne Alternative

26. Januar 2010 - Die Solidarität der Generationen ist ohne Alternative", sagt Prof. Dr. Manfred Weber, Geschäftsführender Vorstand des Bankenverbandes, beim 19. Symposium in der Reihe "Deutsche Fragen" zum Thema "Haushalt, Rente, Bildung: Ist der Generationenvertrag noch gültig?" in Dresden.

Es bestehe kein grundsätzlicher Widerspruch zwischen dem, was der jungen Generation nütze und dem, was der gesamten Gesellschaft nütze. "Neben der Verschuldung der öffentlichen Haushalte und der Problematik der Alterssicherung, muss das Thema Bildung als eine zentrale Herausforderung für die gesellschaftliche Zukunft Deutschlands erkannt werden", so Weber.

Wenn heute nicht genügend in Bildung investiert werde, so werde Deutschland im internationalen Wettbewerb langfristig nicht bestehen können. Das hätte schmerzhafte Konsequenzen für den Wohlstand in unserem Land. "Der wichtigste Wettbewerbsfaktor Deutschlands in einer globalisierten Wirtschaftsordnung ist das Wissen unserer Bürger. Das gilt schon heute und für die Zukunft umso mehr".

Nach einer aktuellen repräsentativen Umfrage im Auftrag des Bankenverbandes sind rund zwei Drittel der Befragten der Meinung, dass im Bereich "Bildung und Ausbildung" ein großes oder gar sehr großes Problem auf die junge Generation zukomme.

Gerade auch die Finanzkrise habe gezeigt, wie wichtig insbesondere das Verständnis wirtschaftlicher Zusammenhänge ist. "Wirtschaft sollte als eigenständiges Pflichtfach an allen weiterführenden Schulen eingeführt werden", fordert Weber.

Als Diskussionsteilnehmer beim Symposium, das der Bundesverband deutscher Banken zusammen mit dem Ostdeutschen Bankenverband veranstaltet, werden der Sächsische Staatsminister der Finanzen, Prof. Dr. Georg Unland, der haushaltspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Carsten Schneider, sowie Prof. Axel Börsch-Supan von der Universität Mannheim erwartet.

Deutsche Fragen - Ist der Generationenvertrag noch gültig?

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